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Neusiedler See-Radweg - Esterbauer

Neusiedler See-Radweg - Esterbauer
  • Neusiedler See-Radweg - Esterbauer

Termék internetes ára
5 990 Ft
Termék kosárba helyezése
Megosztom
Funkciók
Tömeg
300 g/db
Rövid leírás a termékről
1 : 50 000
Länge: 124 km
100 oldal
Esterbauer Verlag
A termék tulajdonságai
Am Fuße des Leithagebirges erstreckt sich die silbrig glänzende Wasserfläche des Neusiedler Sees. Er ist ein typischer Steppensee und nimmt derzeit eine Fläche von etwa 320 Qua­drat­kilometern ein, wovon rund 170 Quadratkilometer reine Schilf­­fläche sind.
Von seiner nördlichsten Spitze bei Neusiedl bis nach Ungarn misst der See 35 Kilometer, seine größte Breite erreicht er mit 14 Kilometern zwischen Purbach und Podersdorf. Geo­graphisch gesehen bildet er mit den ihn umgebenden Gebieten den westlichsten Ausläufer der Kleinen Ungarischen Tiefebene. Charakteristisch für den Neusiedler See sind seine geringe Wassertiefe, die maximal zwei Meter, meist aber nur einen bis eineinhalb Meter beträgt, sein bis zu fünf Kilometer breiter Schilfgürtel, die Trübung und der, für ein Binnengewässer, hohes Salzgehalt des Wassers.
Für das Klima des Gebietes ist die große Wassermenge von herausragender Bedeutung, da sie auf die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit der Umgebung einen entscheidenden Einfluss ausübt.
Der Neusiedler See hat aber nicht nur als Klimaregler, Schilflieferant, Fischwasser und Heimat vieler seltener Vogelarten Bedeutung. Alljährlich finden Tausende Einheimische und Gäste an seinen Stränden Erholung. Er lädt ein zum Schwimmen und Rudern, und das Gebiet rund um den See ist für Radtouren geradezu wie geschaffen. Wer meint, sein Glück auf dem Rücken der Pferde zu finden, dem bietet sich dazu in allen Orten des Seewinkels Gelegenheit. Das nördliche Burgenland war immer ein Land der Pferde, und man ist sich dieser Tradition auch heute noch bewusst. Ein Ritt an den Ufern des Sees zählt zu den schönsten Erlebnissen für einen Reiter.
Unter „Neusiedler See” versteht man nicht nur die Wasserfläche und den Schilfgürtel, sondern auch die ihn umschließenden Gebiete. Früher grenzte an den See das Gebiet der Puszta, auf der riesige Rinderherden von den Hirten über das Land getrieben wurden. Ausgedehnte flache Hutweiden mit ihren typischen Ziehbrunnen prägten diese Landschaft. Heute sind davon noch Reste bei Apetlon an der Langen Lacke vorhanden.
An der Ostseite des Sees wandelt sich die Landschaft: die welligen Ausläufer des Leitha-Gebirges gehen in die Ebene des Seewinkels über, die mit ihrer melancholischen Stimmung an die ungarische Puszta erinnert. Staubige Straßen und Feldwege führten früher durch die baumlosen Ebenen mit Hutweiden, Äckern und vielen Salzlacken. Heute erschließen breite Straßen das Land, auf denen im Sommer reger Verkehr rollt. Dennoch und noch immer ist der Seewinkel ein Land der Stille. Man muss diese Landschaft in Ruhe wirken lassen, hier wo der Himmel weiter ist als anderswo, wo sich bizarre Wolkengebilde über der Ebene türmen und wo ein riesiger roter Vollmond aufgeht. Vereinzelte Ziehbrunnen gibt es noch, Wahrzeichen einer mehr und mehr schwindenden Pusztalandschaft. Die Rinderherden sind selten geworden, aber Gänse gibt es noch genug. Nordwestlich des Sees erstreckt sich das Leithagebirge. Seinem kristallinen Kern ist Kalk aufgelagert. Dies erklärt auch die vielen berühmten Steinbrüche, die es seit der Römerzeit hier gibt. Das Leithagebirge ist der Rest eines alten, untergegangenen Gebirges, das den Alpenbogen mit den kleinen Karpaten verband.
An den Osthängen des Leithagebirges befinden sich meist Weingärten, die mit zahlreichen Kirschbäumen durch­setzt sind, so dass sich zur Zeit der Kirschblüte, im April, ein weißer Blütenschleier über die Hänge legt. Einen überwältigenden Ausblick kann man am Zeilerberg bei Winden genießen. Bei klarem Wetter reicht der Blick von dort nach Nordosten bis zu den Hundsheimer Bergen, die als letzter Vorposten der Karpaten den Horizont begrenzen, nach Westen über die Kuppen des Leithagebirges bis zum Schneeberg, nach Süden ins Rosaliengebirge und weit nach Osten über den Spiegel des Sees und den Seewinkel hinweg ins ungarische Tiefland.

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